Peanut

@peanut

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  • in reply to: Chronische Depressionen #13214

    Du bist so jung.

    Ich bin in meinen 60ern und das Leben war hart, aber ich bin wieder ok. Mein Aussehen hat mir das Leben schwer gemacht, aber aus anderen Gründen.

    Wir sehen alle anders aus, es gibt einige ungewöhnlich aussehende Menschen, sie fangen an, aus ihrem Versteck zu kommen und der Welt zu sagen, sie solle sich selbst überwinden.

    Mir ist klar, dass das so viel Kraft braucht.

    Wir alle haben unsere eigenen persönlichen Gründe, sterben zu wollen, und sie sind gleichermaßen gültig, aber nicht wahr. Ich bin mir sicher, dass wir mit zunehmendem Alter erkennen, dass das Leben eigentlich sehr kurz ist und sehr schnell vergeht. Ich kann mein Alter manchmal nicht glauben, weil es so schnell ging.

    Viele Menschen sterben auf natürliche Weise, bevor sie 80 sind. Ich hoffe, ich bin einer von ihnen, aber ich werde nicht selbst etwas unternehmen, ich werde warten.

    Du musst warten. Das Leben kann hart sein, eine Plackerei, aber versuche, es einen Tag nach dem anderen zu nehmen.

    Was macht, dass DU dich ein winziges bisschen besser fühlst? Ich liebe guten Kaffee. Ich liebe meine Katzen. Katzen ist es egal, wie man aussehen, riecht oder klingt. Deine Diagnose oder Dein Alter ist ihnen egal.

    Bitte gib dir selbst Mitgefühl und sei nicht hart zu dir. Es ist in Ordnung, sich schlecht zu fühlen.

    Die Forenmitglieder hier haben alle ihre Schwierigkeiten. Aber wir sind füreinander da, reden miteinander und viele hier kümmert es wirklich, wie’s den anderen geht.

    Was sind Deine Pläne für heute?

    Peanut

    5 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
  • Moin Sandra, ich weiss nicht, ob ich hochsensibel bin. Aber ich bin auf jeden Fall auch sehr empfindlich, vertrage gewisse Wetterbedingungen schlecht und finde es beispielsweise anstrengend mich in der Stadt zu bewegen, weil es da so viele Werbeplakate, Lichter, Reize gibt.

     

  • in reply to: Ergotherapie #10562

     

    Veröffentlicht von: @ronja75

     

    Ich glaube,wenn wir das passende Umfeld hätten,könnte man mit der ÄVPS leben.

     

     

    Das unterschreibe ich! Leider ist es wirklich schwer, diese Nische zu finden in der man mit ÄVPS gut funktioniert. Das ist meines Erachtens auch das Problem mit der Psychotherapie: Auch an mir wurde jahrelang „rumtherapiert“ und ich habe vieles an mir verändert. Wirklich geholfen hat aber schlussendlich etwas anderes: Ein komplett anderes Umfeld (verbunden mit einem Umzug „weit weit weg“).

     

  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.
    Marie von Ebner-Eschenbach

     

  • in reply to: Mein Vorname – Nomen est omen? #10488

    Bei diesem Thema habe ich ja schon ein bisschen vorgelegt!

    Mein Vorname ist Charles. Eigentlich französisch ausgesprochen, da ich nach dem französischen General de Gaulle benannt wurde. Ich wurde im Jahr 1953 geboren, eine Zeit in der der 2. Weltkrieg bei vielen noch sehr präsent war.

    Meine Mutter verehrte „La Resistance“, den französischen Widerstand gegen Nazi-Deutschland und alles was damit zu tun hatte. Ihre Familie stammt aus der Region Elsass-Lothringen und ich habe bis heute viel Verwandtschaft dort.

    Als kleines Kind habe ich geglaubt, ich sei mit dem grossen General verwandt und habe das auch in der Schule so weiter erzählt (was mir schon früh den Ruf eines Lügners einbrachte).

    In der Oberstufe haben meine Mitschüler aus dem (etwas steifen) Charles dann Charlie gemacht. Da ich schon damals die Peanuts sehr mochte, mochte ich auch meinen Namen. Eigentlich mag ich ihn bis heute, auch wenn ich nicht immer über all meine Namensvettern sehr begeistert bin.

  • in reply to: Dann will ich auch mal #10478

    @trixi Der Film mit dem Butler heisst „Was vom Tage übrig blieb“ und es ging um die Rolle gespielt von Anthony Hopkins

     

  • in reply to: Forenspiel: Was ist dir lieber? #10469

    Land …mit städtischer Infrastruktur 😡

    Buch oder Film?

     

  • Ich habe fast alle Eigenschaften einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung seit ich ein Kind war.

    Es ist wirklich frustrierend, dauerhafte Bindungen zu Menschen herstellen zu wollen und sie an einem Punkt einfach völlig zu ignorieren, weil ich eine Art nicht existierende Bedrohung empfinde. Dadurch habe ich im Laufe der Jahre so viele Freunde verloren, Freunde, die sich wirklich um mich gekümmert haben.

    Es wird besonders schwierig, wenn’s ums daten geht. In den ersten Wochen läuft alles relativ gut und dann gerate ich in Panik, wenn ich anfange, mehr für diese Person zu fühlen. Ich ignoriere sie unbewusst, rufe sie nicht mehr an und ich fühle mich wie ein totaler Trottel, obwohl ich es nicht absichtlich mache. Es ist nicht so, dass ich dann an dieser potentiellen Partnerin nicht mehr interessiert bin, ich scheine nur nicht in der Lage zu sein, es so zu zeigen, wie ich es gerne hätte.

  • in reply to: Dies und das? Forenspiel? Assoziationskette! #10397

    Hölle

  • in reply to: Was hilft bei ÄVPS wirklich? #10028

    hallo dominik! mich interessiert, wo du am sozialen kompetenztraining teilnehmen konntest? war das im rahmen eines stationären klinik-aufenthalts oder in der ambulanten therapie? ich habe viel über social skills training gelesen und gehört, unter anderem dass es wirklich gut sein soll bei ävps. meine einzeltherapeutin sagt jedoch, dass können nur als gruppentherapie gemacht werden uns so was bietet ambulant niemand an… müsste also in eine klinik und nicht mal die scheinen das alle im programm zu haben.

  • Ist es nicht so, dass über 95% aller Opfer von Misshandlung in Beziehungen weiblich sind? Vermute, das beinhaltet auch die Erklärung, warum auch ich als Mann mit ÄvPS zum Glück bis heute keine Gewalt in Beziehungen erfahren habe.

    Aber ich kann mir schon vorstellen, dass eine Frau mit einem ängstlichen, selbstunsicheren „Gemüt“ in einer Beziehung dermassen kaputt gemacht werden kann, dass danach ihre Ängste Krankheitswert haben.

    also ja, ich kann mir gut vorstellen, dass eine giftige Beziehung dazu führen kann, dass die Diagnose gerechtfertigt ist.

    Mich würde es also auch sehr interessieren, ob es dazu schon wissenschaftliche Untersuchungen gab.

    Gruss, p

     

  • in reply to: Kontaktabbruch #10026

    hallo viola

    was deinen kandidaten angeht, ist mir etwas anderes durch den kopf, nämlich etwas, was mir mal eine dieser frauen gesagt hat: mag sein, dass ävps macht, dass ich wie ein arschloch fühle, aber das gibt mir noch lange nicht das recht, mich wie eines zu benehmen. schätze, das gilt bei deinem mann auch, oder?

    gruss, p

  • Die Reaktion meines Umfelds gab es nicht.

    Man hat es zur Kenntnis genommen, aber wirklich interessiert hat es niemanden.

    Keine Ahnung ob aus Unwissenheit oder Gleichgültigkeit… auf jeden Fall hätte ich mir ganz besonders von meiner Familie gewünscht, sie hätten irgendwie reagiert anstatt einfach „Aha“ zu sagen.

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