Konfrontationstherapie

  • Dieses Thema hat 6 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 1 Jahr zuvor von Dominik.
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#9947

Hallo zusammen,

Mich würde mal interessieren welche Erfahrungen Ihr mit Konfronationstherapie gemacht habt. Hat sie Euch geholfen oder hat es Eure Ängste verschlimmert? Ich habe jetzt schon die dritte Woche infolge  die Hausaufgabe von meiner Therapeutin bekommen, mich mit meinem Ängsten schrittweise zu konfrontieren und es zu protokollieren, schaffe es aber nicht. Und das ist sehr ätzend.

 

LG Eure Casimir

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  • #10440

    @casimir Meine Therapeutin gibt hin und wieder auch Hausaufgaben in Richtung Konfrontation mit Ängsten. Bei mir läuft das allerdings so, dass jedes Mal wenn ich es nicht geschafft habe, in der Sitzung versuchen einen kleineren Schritt zu finden. Das hat bei mir schon gut geklappt, auch wenn ich teilweise Aufgabe in lächerlich kleine Schritte zerlegt habe. Aber immerhin gab’s dann so auch Erfolge. Sonst glaube ich nicht, dass das eine sinnvolle Erfahrung wäre.

     

  • #10443

    Ich finde das suspekt. Konfrontationstherapie soll ja unter anderem bei spezifischen Phobien (Flugangst, Angst vor Spinnen …) schon wunderbare Ergebnisse gebracht haben. Aber ich hab grad keine Vorstellung davon, wie das bei ÄvPS funktionieren soll. Kannst Du vielleicht ein etwas konkreteres Beispiel geben @casimir ?

    Ich habe eine selbstunsichere PS mit emotional instabilen Mustern. Sprich, mein Leben ist einsam und chaotisch.

  • #10445

    @rlabouche

    Na klar. Also bei mir ist es so, dass ich unter Anderem Schwierigkeiten habe, vor die Tür zu gehen. Das liegt an der schwierigen Situation mit meiner Familie. Da wir nebeneinander wohnen, lässt es sich nicht vermeiden, dass wir uns auch mal über den Weg laufen. Ich habe bisher in letzter Zeit draußen immer nur das Nötigste gemacht und bin direkt wieder rein gegangen. Ich bin quasi immer geflüchtet. Meine Hausaufgabe besteht quasi darin, dass ich rausgehen und die Situation aushalten soll. Und das fällt mir momentan noch sehr schwer.

  • #10452
    Veröffentlicht von:  @casimir

    Das liegt an der schwierigen Situation mit meiner Familie. Da wir nebeneinander wohnen

    Ist das nur mit deiner Familie so? Ich gehe mal davon aus, wegziehen oder woanders wohnen ist keine Option?

    Ich habe eine selbstunsichere PS mit emotional instabilen Mustern. Sprich, mein Leben ist einsam und chaotisch.

  • #10471

    @rlabouche

    Ja die Situation ist momentan nur mit meiner Familie so. Aber das Grundproblem, das ich habe ist ja, dass ich mit negativer Kritik sehr schlecht umgehen kann. Das ist nicht nur bei meiner Familie so. Damit habe ich generell sehr Schwierigkeiten, egal bei wem.

    Ein Umzug kommt für mich nicht in Frage, da wir erst vor 1,5 Jahren überhaupt hier zusammen auf das Grundstück gezogen sind. Damals haben wir uns super verstanden. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass es irgendwann wieder so sein wird.

  • #10547

    Konfrontationstherapie ist unerlässlich bei sozialer Phobie oder ÄVPS.

    Ängste besiegt man nur in denen man Sie durchlebt.

    Wer Angst vor Hunden hat, muss mit Hunden spazieren gehen.

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