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  • Dieses Thema hat 17 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 1 Jahr zuvor von Vaira.
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#9902

Hallo zusammen,

Ich befinde mich in einer ziemlich verzweifelten Lage. Ich würde die Situation mal grob umschreiben:

Ich weiß einfach gerade nicht mehr weiter. Wegen der ÄVPS habe ich ziemlich Mist bei meiner Familie gebaut. Mein Bruder mit Familie wohnt neben mir. Wir wohnen auf einem gemeinsamen Grundstück, das auch gewisse Verpflichtungen mit sich bringt. Es hat sich nach einer gewissen Zeit heraus gestellt, dass Ich mit den Verpflichtungen manchmal sehr überfordert bin. Das habe ich aber erst bemerkt, nachdem wir hier eingezogen sind. Damit habe ich meine Familie leider verletzt, was mir sehr leid tut und was ich nie wollte. Ich habe immer gedacht, dass ich die Verantwortung für ein Haus übernehmen kann. Es stellte sich aber heraus, dass ich nicht alles kann. Ich wollte mir das offensichtlich nicht eingestehen und habe unbewusst angefangen zu lügen und manipulieren. Das tut mir Alles so unglaublich leid. Ich mache mir unheimlich Vorwürfe deswegen. Ich wurde dann darauf angesprochen. Mit direkter Kritik komme ich sehr schlecht klar. Ich vergrabe mich dann am Liebsten. Wenn ich dann wieder raus komme, bin ich vor Angst vor weiterer Kritik und davor, dass Ich wieder jemand verletze, wie gelähmt. Dieser Teufelskreis ist ziemlich schlimm und ich weiß nicht, wie ich ihn durchbrechen kann. Das hat dazu geführt, dass ich mich leider nicht mehr richtig um meine Nichten und meinen Neffe kümmern konnte und sie sogar unbeabsichtigt abweisend behandelt habe. Das hat mich weiter verunsichert und so ging die Spirale weiter runter. Meine Familie ist mittlerweile sehr sauer auf mich. Ich habe dadurch unbeabsichtigt angefangen meine Familie zu meiden. Dass ich meine Familie, die bisher alles für mich getan hat, damit sehr verletzt habe, ist absolut verständlich. Dadurch bin ich allerdings noch mehr durcheinander und weiß erst recht nicht, wie ich mich verhalten soll. Meine Familie hat mir schon so oft die Hand gereicht und versucht mir zu helfen. Aber immer wieder machen mir meine negativen Gedanken einen Strich durch die Rechnung. Dadurch denkt meine Familie verständlicher Weise, dass Ich sie nicht Wert schätze und dass sie mir egal wären, was aber nicht der Fall ist. Ich kann es allerdings nicht immer zeigen. An manchen Tagen wenn es mir gut geht, kann ich es Ihnen zeigen, an anderen Tagen nicht. Dass das die Kinder verwirrt ist verständlich. Das tut mir Alles sehr leid. Ich wollte nie jemand verletzen und schon gar nicht meine Familie.

Ich habe meiner Familie schon so oft versprochen, dass ich es ändere, habe es aber bisher leider nicht geschafft, es umzusetzen.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und mir ev. einen Tipp, was ich machen kann?

In Verhaltenstherapie bin ich bereits und Antidepressiva nehme ich auch.

Vielen Dank für das lesen des langen Textes.

Viele Grüße Eure Casimir.

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  • #10081

    Oh Casimir!

    Was für eine verzwickte Situation. Ich glaube, Familie ist nie einfach. Ich habe im Laufe der Jahre den Kontakt zu meiner Familie genau wegen solchen Geschichten nahezu eingestellt bzw. auf ein Minimum reduziert.

    ÄvPS bringt es mit sich, dass wir einen extrem hohen Energieverbrauch haben. Angst braucht sogar an normalen Tagen viel Ressourcen. Das ganze System befindet sich ständig in Alarmbereitschaft: Da ist diese „Hab Acht“-Haltung, die fordert: „Mach bloss keine Fehler!“. Und das ist, selbst dann wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, unheimlich anstrengend.

    Die Folge ist eine tiefe Erschöpfung. Schliesslich leben wir meist seit Jahren in diesem Alarmzustand. Es ist also vollkommen logisch, dass wir schnell an den Punkt kommen, an dem wir schlicht überfordert sind.

    Trotz dieser deutlichen (und wissenschaftlich belegten!) Fakten, lässt sich einer Mutti (oder einem Vater) wohl kaum verklickern, dass man einfach NICHT KANN. Meine Familie hat mich jahrelang immer wieder der Faulheit bezichtigt. Gerade meine Mutter hatte nie Verständnis dafür, dass ich wirklich manchmal Tage habe, an denen auch das bisschen Abwasch einfach grad stehen bleiben muss.

    Wenn ich einen halben Tag unter Leuten war (Arbeiten z.B.), dann bin ich erledigt. Ich brauche dann eine halbe Stunde in absoluter Ruhe um mich hinzulegen und wieder aufzutanken.

    Ich weiss mittlerweile, dass ich das Problem teils mit verursache, weil ich mir oft zu viel vornehme. Ich will ja, also denke ich, das wird schon klappen. Wenn’s dann nicht klappt, kam oft das nächste Problem: Ich bitte nicht um Hilfe, weil ich sowieso nicht damit rechne, dass ich sie bekomme.

    Was nun Dein konkretes Problem angeht: Ich finde, man spürt total gut, dass Dir Deine Familie eben nicht egal ist. Ebenso gehst Du wegen Deiner Versäumnisse und Fehler mega-ävps-mässig hart mit Dir zu Gericht. Ich glaube, Du tust wirklich alles was Du kannst.

    Ich bin persönlich der Meinung, dass dies bei Dir der Moment wäre, indem eine externe Fach-Person Deiner Familie erklären müsste, was ÄvPS ist und wie sie sich auswirkt. ÄvPS wird unterschätzt, von Betroffenen gleichermassen wie von ihren Angehörigen. Nun kann es aber nicht der Betroffene selber sein, der die Angehörigen aufklärt. Bei ÄvPS kann das ja nur dazu führen, dass man sich als Betroffener dann vorkommt, als würde man sich rausreden und ÄvPS als bequeme Ausrede benutzen.

    Wurden solche Interventionen bei Deiner Familie mal versucht? Also beispielsweise gemeinsame Gespräche mit Familie und Therapeut?

    Ich bin mir nicht sicher ob man in Deutschland so etwas wie „Spitex“ kennt. Aber in der Schweiz gibt es ambulante Psychiatriepfleger die in der Regel einmal pro Woche zu ihren Klienten nach Hause kommen. Da die Spitex (anders als ein Therapeut), Dich also in Deinem tagtäglichen Umfeld erlebt, sind solche ambulanten Pfleger ebenfalls gut in der Lage, dass ganze „Familiensystem“ zu beurteilen. Ambulante Pflegepersonen sind daher ebenfalls oft bereit und in der Lage auch die Angehörigen mit einzubeziehen und quasi zu „dolmetschen“.

    Ansonsten lieber Casimir, habe ich gerade auch keinen wirklich guten Rat parat. Akzeptieren was ist und sich selber nicht verurteilen!

    LG, trixi

    Schweizerin mit 1977er Jahrgang. Ich habe chronische Depressionen, DPS und eine GAS.

  • #10082

    Hallo Casimir,

    wieviel weiß Deine Familie über Dein Problem?

    Wenn sie im Groben Bescheid wissen, würde ich zunächst einmal versuchen, ihnen einen Text zukommen zu lassen, wie Deinen obigen bzw., falls möglich, ihnen das genauso zu sagen.

    Ehrlichkeit wirkt manchmal Wunder.

    Und zur Ehrlichkeit gehört natürlich auch, dass Du schaust, welche der Verpflichtungen Du tatsächlich schaffst und welche nicht, und das dann so auch zu kommunizieren, damit Ihr eine realistische Vereinbarung treffen könnt.

    Gruß, Fool

  • #10083

    Hallo Casimir,

    ich schließe mich bei so ziemlich allem den beiden anderen an. Ich hatte mich mit meiner Familie so in die Ecke manövriert, dass ich jedes Treffen mit fadenscheinigen Ausreden abgesagt habe.

    Geholfen hat dabei damals ein aufklärendes Gespräch in der Klinik mit Hilfe der zuständigen Therapeutin dort. Ob meine Familie (und vor allem alle), das wirklich verstehen, weiß ich nicht. Sie haben manches jetzt als „Eigenheiten“ verbucht, was soweit auch funktioniert. Unter anderem mein „Briefe/Whatsapp schreiben“, wo ich weit und ausschweifend versuche mich mitzuteilen. Was meist relativ gut funktioniert, weil es kein direkter Kontakt ist (und ich somit keine sofortige emotionale Reaktion fürchten muss). Meine Mutter hat mir dazu mal die Rückmeldung gegeben, dass sie das so ganz gut findet, weil sie somit auch Zeit hat angemessen zu reagieren. Vielleicht ist das, wie Fool vorgeschlagen hat, auch eine Variante für dich?

    Ich fand es anfangs befremdlich (weil, ich muss das doch auch so ansprechen können!), doch mir hat’s geholfen.

    Sowas wie „Spitex“ wohl ist, ist in Deutschland die ambulante psychiatrische Pflege. Mir wurde das damals auch empfohlen, wollte ich aber nicht (ich muss ja beweisen, dass ich das alles alleine kann! – kann ich nicht). Eine Freundin von mir hatte das mal in Anspruch genommen (noch bevor ich sie kennen gelernt habe). Sie hat gesagt, dass ihr das sehr geholfen hat und sie das jedem empfehlen würde, dem es schwer fällt alltägliche Dinge zu tun und auch aufrecht zu erhalten, da die einem dabei auch helfen eine Struktur aufzubauen und zu halten. Es ist halt in dem Sinne eine wohl durchaus längerfristige Unterstützung.

    Ich hoffe, dass sich das mit deiner Familie zurechtbiegt. Grade Konflikte mit Menschen, die man liebt, sind immer besonders herausfordernd und lösen unglaubliche Angst und Schuldgefühle aus, finde ich.

  • #10084

    Ah, kleiner Nachtrag: die ambulante psychiatrische Pflege umfasst auch noch mehr. Im einzelnen weiß ich darüber aber nicht so gut Bescheid. Ich weiß, dass die eine Freundin von mir auch zu schwierigen Terminen begleitet wurde und ich bei diversen Konflikten geholfen wurde.

  • #10085

    Hallo Trixi,

    danke für Deine Rückmeldung. Und genau davor habe ich tierisch Angst, weil mir das so auch schon gesagt wurde:

    Bei ÄvPS kann das ja nur dazu führen, dass man sich als Betroffener dann vorkommt, als würde man sich rausreden und ÄvPS als bequeme Ausrede benutzen.

  • #10086

    @trixi

    Aber ein gemeinsamer Termin mit meiner Familie und meiner Therapeutin ist schon in Planung. Ich hoffe sehr, dass der Termin was bringt.

     

  • #10087

    @vaira Ich hoffe, dass sich das mit deiner Familie zurechtbiegt. Grade Konflikte mit Menschen, die man liebt, sind immer besonders herausfordernd und lösen unglaubliche Angst und Schuldgefühle aus, finde ich.

    Da gebe Ich Dir recht. Das mit der Familie tut richtig weh. Ich muss da jeden Tag drüber nachgrübeln und bin echt fertig deswegen. Gut, dass Ich noch meinen Job habe, der mich etwas ablenkt und in dem ich gut klar komme.

    Das schlimmste war, dass ich wegen der ÄVPS meine Familie nicht unterstützen konnte, als sie mich am Dringensten gebraucht haben. Mein Bruder musste ins Krankenhaus und meine Schwägerin war alleine mit den Kindern. Meine Angst etwas falsch zu machen war so groß, dass Ich sie nicht unterstützen konnte. Dass sie mir das übel genommen haben, ist verständlich.

    Es ist echt zum Verzweifeln 😣

    LG Eure Casimir

     

  • #10088
    Veröffentlicht von: tantalus

    wieviel weiß Deine Familie über Dein Problem?

    Ich habe Ihnen den Begriff erklärt, aber ob ich das so rüber bringen konnte, dass man nachvollziehen kann, was genau das bedeutet, bin ich mir nicht so sicher. Ich hoffe, dass die Therapeutin das besser kann als ich.

  • #10089

    Ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es selbst bei größtem Bemühen des Gegenübers Grenzen des Verständnisses gibt. Ist ja auch für jemanden, der ganz  unbefangen in soziale Kontaktsituationen gehen kann, schwer nachzuvollziehen.

    Worum es mir aber eigentlich ging, war die Frage, ob Deine Familie überhaupt die Möglichkeit hatte, zu erkennen, dass Du nicht einfach nur abweisend oder gleichgültig oder „träge“ bist, dass Du gern würdest, wenn Du nur könntest und dass Du darunter leidest.

    Ich z.B. hab Jahre gebraucht, mich wenigstens gegenüber meiner Familie öffnen zu können (im Nachhinein war das blödsinnig, weil meine Befürchtung, dass man mich dann für schwach hält, nicht im Entferntesten eingetreten ist).

    Gruß, Fool

  • #10090

    tantalus

    Naja also wir hatten schon viele Gespräche und ich habe es auch schon mehrfach gesagt, aber ich bin mir echt nicht sicher, ob es verständlich rüber kam. Das ist das Problem. Ich habe auch den Eindruck, dass ich so rüber komme, als ob ich das Alles mit Absicht machen würde.

    Ich verstehe aber auch oft meinen Bruder und meine Schwägerin nicht, wenn wir solche Gespräche führen. Ich hoffe mal, dass dann ein Vermittler in Form eines Therapeuten die bessere Variante ist.

  • #10092

    Ja, vermutlich wird das hilfreich sein.

    Ich drück Dir die Daumen!

  • #10407

    Hallo zusammen,

    Ich bins mal wieder, Eure Casimir. Leider hat sich das mit meiner Familie noch nicht wieder eingekriegt…im Gegenteil es ist leider noch schlimmer geworden 😥.

    Ich habe es in Gesprächen schon mehrfach versucht zu erklären, dass ich eine Angststörung habe, es kommt aber immer so rüber, als ob ich nicht dagegen ankämpfen möchte, was aber definitiv nicht der Fall ist. Es ist nur definitiv so, dass ich es an manchen Tagen einfach nicht schaffe, mich der Angst zu stellen. Es ist so schwer…meine Nichten haben mittlerweile Angst vor mir bzw. sind auch sauer auf mich. Ich bin bereits den einen oder anderen Sonntag zu einer Freundin gefahren, was mir auch sehr gut getan hat, aber dadurch, dass wir nebeneinander wohnen, hat das meine Familie mitbekommen und es kam halt so rüber, dass ich lieber Zeit mit meinen Freunden als mit meiner Familie verbringen möchte, was ja nicht stimmt, aber ein Tapetenwechsel tut ab und zu auch sehr gut. Habt Ihr auch solche Erfahrungen gemacht?

    Viele Grüße Eure Casimir

  • #10414

    casimir

    Am ehesten passt da vielleicht mein „Auszug“ (eher weglaufen). Das wurde nicht verstanden, egal, wie sehr ich versucht habe es zu erklären. Meine Familie hat dann meine Ex-Freundin zum Sündenbock gemacht, und mich nur noch zu Pflichtsachen eingeladen. Meine Angst, verstoßen zu werden (für das, was ich denke und fühle), wurde damit zur Realität. Jetzt werde ich regelmäßig zu Spieleabenden eingeladen, was einen bitteren Beigeschmack hat.

    Meistens, glaube ich, fehlt das „Nachvollziehen können“. Hatte ich letztens mit meiner Oma, die jedes Mal, wenn ich sie sehe, zur Sprache bringt, dass ich mein „Talent“ (bla bla bla) als LKW-Fahrerin verschwende. Ich war jetzt monatelang in einer Rechtfertigungsschlaufe. Letztes Mal habe ich das weitergehend erklärt und auch gesagt, dass solche Aussagen Stress in mir Auslösen und sowas wie eine Leere erschaffen. Selbst wenn eventuell vielleicht in mir was ist, das etwas anderes im Leben machen möchte, komme ich da so nicht ran, weil ich permanent damit konfrontiert werde, dass das, was ich tue, scheinbar nicht gut genug ist. Ihre Antwort war „Ich kann das nicht verstehen, weißt du ja. Ich sag dazu nichts mehr. Ich habe jetzt Angst, was zu sagen.“

    Daraufhin habe ich praktisch alles zurück genommen und ihr gesagt, dass sie da ruhig was zu sagen kann und sie keine Angst haben brauch. Mir wurde ein schlechtes Gewissen gemacht. Ich liebe meine Familie, aber was sowas angeht, ist sie katastrophal. Und ich springe jedes Mal drauf an und nehme meine Bedürfnisse zurück.

    Wenn unser Umfeld unsere Bedürfnisse persönlich nimmt, ist das nicht unsere Schuld, nicht unsere Verantwortung.

    Ich finde das mangelnde Verständnis deiner Familie traurig und sehr schade für dich. Immerhin hast du versucht dir etwas gutes zu tun (darauf kannst du stolz sein!), und dann kommt solcher Gegenwind.

    Grade die Familie ist manchmal ein harter Brocken und unglaublich starrsinnig. Man darf auch nicht vergessen, dass unsere Probleme irgendwo ihren Ursprung haben – der nunmal in der Regel in der Familie liegt.

  • #10415

    casimir  Ich staune, dass Du es überhaupt aushältst, so nah bei der Verwandtschaft. Ich würde das keinen Monat durchhalten. Ich liebe meine Familie, aber es reicht mir vollkommen sie sporadisch mal zu Geburts- oder anderen Feiertagen zu sehen und schon das zieht mich jedes Mal irgendwie runter. Wahrscheinlich weil auch meine dazu tendieren, ständig an mir und allem was ich tue oder denke rumzunörgeln.

     

  • #10421
    Veröffentlicht von: vaira

    Wenn unser Umfeld unsere Bedürfnisse persönlich nimmt, ist das nicht unsere Schuld, nicht unsere Verantwortung.

    Das hast Du schön gesagt. Es ist aber verdammt schwer, sich selbst dafür nicht die Schuld zu geben und sich nicht fertig zu machen.

  • #10422

    @beatthereaper

    Naja bis vor einem Jahr waren wir auch noch so dicke, dass kein Blatt Papier zwischen uns gepasst hätte.

    Dann merkte ich aber, dass meine Familie viel mehr schafft, als ich und das hat mich zusehends fertig gemacht und ich habe mich immer mit meiner Familie verglichen. Und wenn ich dann festgestellt habe, dass ich nicht genau das gleiche Pensum schaffe, habe ich mich selber fertig gemacht. Ich wurde zusehends unsicherer und habe blöde Fehler gemacht, die meine Familie sehr verletzt haben So ging die Spirale immer weiter runter. Jetzt ist es soweit, dass ich mich seit Wochen kaum noch raus traue. Und das sieht natürlich so aus, als ob ich meine Familie nicht mehr lieb habe…Was aber natürlich nicht stimmt.

    Ein Teufelskreis

  • #10424

    casimir

    Das weiß ich, scheitere ich auch immer wieder dran… und das ist so frustrierend.

     

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