Grad der Behinderung

  • Dieses Thema hat 6 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 1 Jahr zuvor von Hörnchen.

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#9934

Hallo ihr lieben,

mir wurde angeraten einen Grad der Behinderung zu beantragen.

Nun interessiert mich welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

Hattet ihr Probleme bei der Antragstellung?

Welche Grad habt ihr bekommen?

Inwiefern erhaltet ihr dadurch Hilfe?

Oder stand euch dieser vielleicht bei der Jobsuche oder sonst wo im Weg?

Ich freue mich über jede Antwort.

LG Ernalotte

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  • #10351

    Hallo, Ernalotte,

    das interessiert mich auch, mir wurde nämlich auch gesagt, ich solle es tun, habe den Antrag auch schon zuhause, habe mich aber noch nicht getraut.

  • #10353

    @ susan  Danke für deine Antwort. Erhoffst du dir dadurch konkrete Hilfen?  Ich bin noch nicht so drin in dem Thema. Hab mich länger davor gesträubt. Man sieht sich selbst ja nicht gern als Behindert und hat Angst vor Stigmatisierung. Aber eigentlich soll es einem ja Unterstützung bieten. Ich hoffe mich demnächst nochmal von nem Sozialarbeiter beraten lassen zu können , der mir dann eventuell auch beim ausfüllen hilft. Hab noch nicht gesehen was alles so gefragt wird.

  • #10354

    Hallo, Ernalotte,

    ich möchte das auf jeden Fall festschreiben lassen, vor allem, weil ich aus gesundheitlichen Gründen beruflich einen Schritt rückwärts gegangen bin. Ich habe noch kleinere Einschränkungen, die sich aber wohl nicht auswirken werden. Ich rechne auch nicht mit einer Schwerbehinderung. Aber auf lange Sicht möchte ich auch nicht bis 67 arbeiten (ich glaube auch nicht, das ich das schaffen würde). Mit einer Schwerbehinderung könnte man eher aufhören. Ich möchte auch nicht die Stunden soweit reduzieren, dass am Ende nur noch wenig überbleibt.  Also fange ich jetzt schon einmal an, das festzuschreiben, wer weiß,  was noch kommt. Wenn man nicht gerade Beamtin ist, kann man sich bei einem Grad 30 gleichstellen lassen, dann hat man auch mehr Vorteile. Sollte man keine 50 oder Gleichstellung bekommen, dann muss man das ja nicht bekannt machen. Ab Grad 50 hat es auf jeden Fall Vorteile.

  • #10355

    Ich habe damals 30% bekommen, und das einzige, wofür ich das jemals eingesetzt habe, war ein ambulantes betreutes Wohnen zu beantragen (quasi ein*e Betreuer*in, der/ die Dich in Deinem Umfeld aufsucht und hilft, an Zielen zu arbeiten).
    Es war unkompliziert, ich musste nur 2 A4-Formularseiten ausfüllen und alle medizinischen Einrichtungen, Therapeut*innen und Ärzt*innen, bei denen ich in den zwei Jahren zuvor in Behandlung war, angeben. Das Amt fordert dann Akten oder Stellungnahmen der Therapeuten/ Ärztinnen ein und entscheidet auf Basis dieser Aktenlage.

     

  • #10356

    Danke @ claud,

    das ist schonmal gut zu wissen.

    Irgendwie kein gutes Gefühl von jemand fremden anhand von Akten (die in meinem Fall teilweise nicht wirklich aussagekräftig sein dürften) beurteilt zu werden. Aber ok.

  • #10363

    Ich finde es auch nicht so toll, in meiner Heimatstadt nach Aktenlage beurteilt zu werden. Ich hatte vorher auch keine Berichte, da ich nur selten beim Arzt war (habe ich immer vermieden, bzw. ich habe dann nicht erzählt, wie es mir wirklich ging). Wenn ich zum Arzt ging, dann habe ich mir immer erst das Praxisteam angeschaut. Wenn ich jemanden davon kannte (z. B. ein Elternteil aus der Schule), habe ich mir einen anderen Arzt gesucht. Bis ich durch Burnout mehr oder weniger dazu gezwungen wurde. Seitdem fange ich an zu sammeln. Zum Glück habe ich ja den ausführlichen Bericht aus der Klinik als Grundlage.

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