ÄVPS-Kriterium „andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgnis“

  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert 1 Monat zuvor von Bella.

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#9909

Hallo miteinander

Ich bin Angehörige eines Menschen mit ÄvPS und möchte die Störung gern besser verstehen.

Die Kriterien für eine Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung laut ICD sind bekannt und eigentlich selbsterklärend. Trotzdem fühlen sie sich für mich recht wage an. Daher möchte ich sie einzeln beleuchten.

1. andauernde und umfassende Gefühle von Anspannung und Besorgtheit

Meine Fragen:

  • Wie genau äussert sich das bei Dir?
  • Woran erkennst Du, dass dieses Kriterium bei Dir zutrifft?
  • Kannst Du ein konkretes Beispiel erzählen?
  • Wie kann ich mir das als Angehörige besser vorstellen?
  • Was kann ich als Angehörige vielleicht tun, um genau bei diesem Kriterium zu helfen oder zu unterstützen?

 

Danke für Eure Antworten!

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  • #10123
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    Ich bin Frührentner, habe nur ganz wenige soziale Kontakte und was mir am meisten fehlt ist eine Partnerin. Ansonsten kann ich mich über nichts in meinem Leben beklagen. Mir geht es finanziell gut und ich bin körperlich gesund. Trotzdem begleitet mich jeden Tag eine diffuse Angst. Nicht immer gleich stark, aber immer vorhanden. Ich kann dabei überhaupt nicht sagen, was mir Angst macht. Es ist einfach so ein Gefühl, welches mich begleitet.

     

  • #10139
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    Andauernde Selbstzweifel und kein Optimismus für die Zukunft.

     

  • #14360
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    Ich habe gerade aktuell so eine Phase in der ich gar nicht mehr entspannen kann. Ich fühle mich ständig besorgt und ängstlich, aber ohne das da irgendwas bestimmtes wäre.

    Eine lähmende Angst. Man will fliehen. Aber vor was und wohin?

  • #14386
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    Die Angst hemmt mich extrem und meine vielen Sorgen begleiten mich ständig. Dadurch komme ich innerlich überhaupt nicht zur Ruhe. Diesen Druck bemerke ich vor allem bei der Arbeit oder wenn ich unter Leuten bin. Fragen wie „Wie denken die anderen über mich?“ oder „Mache ich das richtig?“ kreisen mir durch den Kopf. Deswegen versuche ich Fehler z.b. bei der Arbeit zu vermeiden. Die Unsicherheit lähmt mich. Auch beim Sprechen vor anderen Leuten. Ich werde dann sehr schnell nervös und in Extremfällen fange ich sogar an zu zittern. Als Kind hatte (oder habe immer noch?) selektiven Mutismus und konnte vor Fremden überhaupt nicht reden. Mittlerweile ist es aber mit dem Sprechen besser geworden.

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