ÄVPS: Angehörige wollen verstehen

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#9908

Guten Morgen miteinander

Mein Name ist Angelika und ich bin 51 Jahre jung. Meine 24-jährige Tochter hatte im letzten Jahr einen Zusammenbruch und wurde acht Wochen in einer Klinik behandelt. Auf dem Austrittsbericht der Klinik steht die Diagnose „DSM-IV, 301.82, Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung“.

In persönlichen Gesprächen während des Klinikaufenthalts wurde davon jedoch nichts erwähnt und nach ihrem Austritt steht die Klinik nun für Fragen nicht mehr zu Verfügung. Sie verweisen an den ambulanten Therapeuten. Dieser wiederum sagt, er sehe nicht, dass die Diagnose zutreffe. Immerhin hat Jeanne, meine Tochter, von ihm noch einen Ausdruck des wikipedia-Artikels zur Selbstunsicheren Ps bekommen.

Meine Tochter sagt, sie erkennt sich in der Diagnose wieder und das ist mir persönlich wichtiger, als die Meinung ihres Psychologen.

Ich liebe meine Tochter sehr und wir haben ein gutes Verhältnis. Jeanne ist ein freundlicher, toleranter und herzlicher Mensch, jedoch auch sehr introvertiert und es fällt ihr oft schwer, Fragen zu stellen. Ich habe hier gelesen, dass es anderen Betroffenen auch oft so geht.

Daher habe ich beschlossen, dass ich jetzt Fragen stelle. An Euch, in diesem wunderbaren Forum hier, welches mir bereits jetzt mehr dabei geholfen hat, meine Tochter besser zu verstehen, als alle wikipedia-Einträge und Psychologen zusammen.

In Absprache mit webmistress erstelle ich daher heute mehrere Einzelbeiträge mit Fragen. Damit ich die Erklärung für meine Fragen nicht in jedem Beitrag anfügen muss, und so ein megalanger, unübersichtlicher Einzelbeitrag entsteht, werde ich bei meinen Frage-Posts nur noch auf diesen Beitrag hier verlinken.

Ihr Betroffenen seid die Menschen, mit den Antworten!

Danke an alle, die offen über ÄVPS und ihr Erleben und Empfinden schreiben und so mir, und sicher auch vielen anderen Angehörigen helfen, besser zu verstehen.

Liebe Grüsse

Angelika

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