Antwort auf: Vorstellung & Wunsch nach Konfrontationstherapie

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  • #14740

    Hallo Zara
    Danke, dass Du deine Geschichte und deine Erfahrungen geteilt hast.
    Tut mir leid, dass Du so lange keine Reaktion bekommen hast. Seit unsere Trixi nicht mehr jeden Tag dran ist, hat die Community leider stark nachgelassen.
    Vermute, dass liegt daran, dass viele hier ÄVPS haben und man uns tatsächlich immer wieder gut zureden muss, damit wir uns aktiv beteiligen.
    Ich habe keine guten Erfahrungen mit Konfrontationstherapie gemacht. Auch keine schlechten. Es bringt mir einfach nichts. Vermute, bei einer Sozialen Phobie ist sowas durchaus erfolgsversprechend. Aber wie willst Du jemanden mit der Angst vor nahen oder engen Beziehungen konfrontieren?
    Ich mache aktuell mit meiner ambulanten Therapeutin die Hausaufgaben-Methode. Ich lege jede Woche mit ihr zusammen fest, welche konkreten Schritte ich in der nächsten Woche unternehmen will. Sowas wie eine Kollegin einladen oder meiner Chefin mal sagen, dass ich keine Überstunden mehr mache.
    Das hilft irgendwie, aber irgendwie auch wieder nicht.
    Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt irgendwas gibt, was wirklich hilft.
    Aber es tut gut, von anderen Menschen zu lesen, dass sie sich mit ganz ähnlichen Sachen abplagen wie ich. Manchmal ist geteiltes Leid eben doch halbes Leid.