Antwort auf: Guten Tag

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  • #10494

    Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme und die Antworten!

    Identitätsprobleme sind bei ävps schon akzentuiert? Wir suchen uns, unsere Identität und unsern Wert im Aeussern. In uns gibt es keine Sicherheit und Geborgenheit, sondern Bedrohung, Scham und Einsamkeit. Aber im Aeussern fand ich die Erfüllung auch nicht, oder nur im kurzen Rausch (war und ist aber schön!).
    Meine Herausforderung ist es, die Phasen der Verlassenheit auszuhalten und zu überstehen ohne manisch irgendwelche Aktionen zu starten deswegen (Beziehungen…). Stattdessen meine Bedürfnisse zu erkennen, zu formulieren – auf erwachsene Art. (Wobei ich das kindlich rauschhafte nicht missen will, aber kontrolliert.) Und dann kommt nach und nach auch der Lebenssinn wieder, hoffe ich. Eine Möglichkeit sehe ich darin, sich eigene Welten zu schaffen. Nicht ohne Qualitätsanspruch, aber spielerisch und weniger auf das Resultat fixiert. zB ausgehenden von Tätigkeiten, die man gerne macht.

    Kennt Ihr diese Verlassenheitsgefühle? Wo man sich total hilflos fühlt, wie gelähmt? Falls ja, was macht Ihr dann (ausser Drogen:-)?