Antwort auf: Was hilft bei ÄVPS wirklich?

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  • #10417
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    Hallo,

    Gruppentherapie ist wirklich hilfreich, aber leider zur Zeit ambulant nicht möglich. Das wird ja wohl auch noch einige Zeit so bleiben. Auch Üben in sozialen Kontakten ist sehr eingeschränkt. Deshalb kann man in dieser Hinsicht wenig tun. Ich habe aber darüber nachgedacht, was mir in dieser Corona-Zeit denn sonst noch gut tut. Bewegung sorgt auf jeden Fall dafür, dass ich nicht mehr so niedergeschlagen bin und nicht mehr alles negativ sehe. Und das Beobachten der Natur jetzt im Frühling sorgt auf jeden Fall dafür, dass ich positiver gestimmt bin. Ich bin auch stolz darauf, dass ich nach mehr als einem Jahr wieder mit dem Joggen angefangen habe. Ich wechsele zwar noch zwischen Laufen und Gehen, aber anschließend bin ich zufrieden erschöpft und stolz.

    In der vergangenen Woche konnte ich auch noch mit Termin einkaufen und es hat mir wenigstens ein Gefühl von Normalität vermittelt, durch die Kleiderabteilung zu schlendern und mal etwas anzuprobieren.

    Jetzt über die Ostertage habe ich auch mehr Zeit, mir etwas Gutes zu tun. Ein entspannendes Bad, ausgiebige Körperpflege, verschiedene Entspannungsübungen, längere Spaziergänge.

    Auch viele Gespräche mit Therapeuten und verschiedenen Ärzten helfen mir zur Zeit, aber auch solche mit meiner Schwester, mit der ich mich gut verstehe, die zwar weiter entfernt wohnt, die aber außer meinen Eltern mein einziger intensiver sozialer Kontakt ist.

    Dann schaue ich auch noch mehrmals täglich, ob sich in diesem Forum etwas getan hat, weil es mir gut tut, von anderen zu hören, denen es ähnlich geht wie mir.

    Ich hoffe immer, dass es neue Antworten oder Themen gibt. Ich würde mich freuen, von euch zu hören, was euch in dieser Zeit gut tut und hilft.