Antwort auf: Hilfe

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  • #10089

    Ja, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es selbst bei größtem Bemühen des Gegenübers Grenzen des Verständnisses gibt. Ist ja auch für jemanden, der ganz  unbefangen in soziale Kontaktsituationen gehen kann, schwer nachzuvollziehen.

    Worum es mir aber eigentlich ging, war die Frage, ob Deine Familie überhaupt die Möglichkeit hatte, zu erkennen, dass Du nicht einfach nur abweisend oder gleichgültig oder „träge“ bist, dass Du gern würdest, wenn Du nur könntest und dass Du darunter leidest.

    Ich z.B. hab Jahre gebraucht, mich wenigstens gegenüber meiner Familie öffnen zu können (im Nachhinein war das blödsinnig, weil meine Befürchtung, dass man mich dann für schwach hält, nicht im Entferntesten eingetreten ist).

    Gruß, Fool