Antwort auf: ÄVPS und Corona

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  • #10011
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    Für mich werden die dauernden Lockdowns zum Problem. Trotz Angst vor Ablehnung anderer, habe ich trotzdem einen starken Wunsch nach Kontakt zu den Personen die ich kenne (von denen ich weiß dass sie mich mögen/akzeptieren). Ich war zweimal in der Woche mit ihnen zusammen, jetzt ist das nurmehr online möglich und somit nicht das gleiche. Wenn ich nicht doch ab und an mich mit meiner Familie oder besten Freundin treffe, fällt mir daheim die Decke auf den Kopf. Zu viel allein = zu viel Freiraum um über meine Probleme nachzudenken = Stress und höheres Risiko meiner Depression zu verfallen.

    Außerdem geht es mir ähnlich wie Hörnchen, ich habe im Februar ’20 meine Diagnose bekommen, wollte daran arbeiten, was mit März zunichte gemacht wurde. Z.b. wollte ich versuchen aktiver nach einem lang ersehnten Partner zu suchen, was während der Corona-Zeit ein Ding der Unmöglichkeit ist, was leider in Frust endet.

    Also zusammenfassend: durch die Umstände befürchte ich, bereits gemachte Fortschritte zu verlieren, ich denke zu viel nach, zu lange allein fällt mir die Decke aif den Kopf und die Unklarheiten wie es weitergeht (und bei den Beschränkungsregeln) verstärken meine Unsicherheit und auch etwas Angst.